Unsere Spinnerflaschen

Aus hochwertigem Borosilikatglas, regional und in Handarbeit gefertigt

Unsere CELLSPIN-Spinnerflaschen haben ein Design, das gegenüber gängigen Spinnerflaschen ein besonders günstiges Oberflächen/Volumen-Verhältnis mit einer verbesserten Sauerstoffdiffusion bietet. Der einzigartige Rührmechanismus der Duopendel mit mittiger Einkerbung minimiert die zellschädigenden Scherkräfte bei gleichbleibender, optimaler Durchmischung. Darüberhinaus eignen sich unsere Spinnerflaschen aus Glas bestens für die Fälle, in denen es keine Einmalbehälter im Labor bedarf. Sie können bequem gereinigt und wiederverwendet werden, und sind dadurch nachhaltig und umweltfreundlich. Unsere Reinigungsanleitung finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Unsere Spinnerflaschen und die dazugehörigen Rührpendel bestehen aus hochwertigem Borosilikatglas. Sie werden in Handarbeit nach dem eigens für das CELLSPIN-System angefertigten Design in einer regionalen Glasbläserei gefertigt. Die Flaschenkappen bestehen aus einem Kunststoff-Verbundwerkstoff und sind dadurch sowohl langlebig als auch leicht zu reinigen.

Technische Daten

Unsere Spinnerflaschen bieten wir in vier unterschiedlichen Größen an, die alle mit dem CELLSPIN-System betrieben werden können und den folgenden Arbeitsvolumina entsprechen:

  • 100 ml – zwischen 60 und 120 ml Arbeitsvolumen
  • 250 ml – zwischen 125 und 350 ml Arbeitsvolumen
  • 500 ml – zwischen 200 und 700 ml Arbeitsvolumen
  • 1000 ml – zwischen 500 und 1500 ml Arbeitsvolumen
CELLSPIN Spinnerflaschen 100 ml und 250 ml
CELLSPIN Spinnerflaschen 500 ml und 1000 ml
 BeschreibungArt.-Nr.
SpinnerflaschenSpinnerflasche mit 1 Rührpendel, 100 ml182 023
Spinnerflasche mit 2 Rührpendel, 250 ml182 026
Spinnerflasche mit 2 Rührpendel, 500 ml182 051
Spinnerflasche mit 2 Rührpendel, 1000 ml182 101
Verschlusskappe für Flaschenmittelhals (100 - 1000 ml)182 217
Verschlusskappe für Flaschenseitenhals (100 - 1000 ml)182 781
Glasrührpendel für 100 ml Spinnerflasche182 701
Glasrührpendel für 250 ml Spinnerflasche182 703
Glasrührpendel für 500 ml und 1000 ml Spinnerflasche182 706

Reinigungsanleitung

So bleiben Ihre Spinnerflaschen stets einsatzbereit

Grundsätzlich können Sie Ihre CELLSPIN Spinnerflaschen wie jegliche andere Borosilikat-Glasswaren im Labor behandeln. Standardmäßige Reinigungsmittel für die Zellkultivierung, wie z.B. die Reihe der 7X™-Reinigungslösungen, können genutzt werden, um die Flaschen, die Pendel und die Verschlusskappen zu waschen. Wir empfehlen, hierzu eine Plastikbürste mit weichen Borsten zu verwenden. Sollten Sie sich für die Verwendung einer Metallbürste entscheiden, achten Sie darauf, dass diese die Oberfläche des Borosilikatglasses und der Verschlusskappen nicht zerkratzt. Spülen Sie die Spinnerflaschen direkt nach dem Waschvorgang mit deionisiertem Wasser, um Ablagerungen des Reinigungsmittels zu vermeiden. Nutzen Sie keine Reinigungsmittel, die für eine chemische Anwendung entwickelt wurden, da diese Rückstände hinterlassen können, die an das Zellkultur-Medium abgegeben werden und dieses alkalisch machen.

Autoklavieren

Um die Spinnerflaschen zu autoklavieren, stellen Sie sie voll montiert in eine aufrechte Position. Achten Sie darauf, dass die Verschlussdeckel nur lose aufliegen, sodass der Wasserdampf die gesamte Oberfläche der Spinnerflasche erreichen kann. Autoklavieren Sie die Spinnerflasche für 30 Minuten bei 121° Celsius. Optional können Sie eine geringe Menge deionisiertes Wasser in die Flasche hinzufügen, um zusätzlichen Wasserdampf während des Autoklavier-Vorgangs zu generieren. Alle Teile der CELLSPIN Spinnerflaschen, einschließlich der Verschlussdeckel und Pendel, sind für die Autoklavierung wie oben beschrieben geeignet.

Bei starken Verschmutzungen

Um sehr stark verschmutztes Glas zu reinigen, können Sie die Spinnerflaschen und die Pendel in einer Natriumhydroxid-Lösungen (0,1 N bis 1,0 N) einweichen. Weichen Sie die Flaschen anschließend in deionsiertem Wasser ein und spülen Sie die Spinnerflasche und die Pendel danach wiederholt mit ebenfalls deionisiertem Wasser, solange bis Sie sicher stellen können, dass jegliches Natriumhydroxid entfernt wurde. Prüfen Sie dazu, ob die Wasch-Lösung noch alkalisch ist. Sollte dies der Fall sein, muss der Spülvorgang wiederholt werden bis die Wasch-Lösung nicht mehr alkalisch ist. Vor dem Spülen besteht außerdem die Möglichkeit, das Natriumhydroxid mit einer Lösung aus Phosphorsäure (0,1 N to 1,0 N) zu neutralisieren. Reinigen Sie die Verschlusskappen nicht mit Natriumhydroxi-Lösung, da deren Material hierzu nicht geeignet ist.

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